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Veröffentlicht am 10.03.2021

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Post-Corona-Stadt: Berlin schaut in die Seestadt

Die "Post-Corona-Stadt" soll widerstandsfähiger - "resilient" - gegenüber Krisen werden, indem Nachbarschaft, nachhaltiges Wirtschaften, öffentlicher Raum...
Fußgänger in der Stadt, dahinter Fensterfront eines Geschäfts.
© Daniel Hawelka
Die "Post-Corona-Stadt" soll widerstandsfähiger - "resilient" - gegenüber Krisen werden, indem Nachbarschaft, nachhaltiges Wirtschaften, öffentlicher Raum, Mobilität und resiliente Stadtentwicklungsstrategien gezielt gestärkt werden. Mit 3,5 Millionen Euro fördert die Nationale Stadtentwicklungspolitik in Deutschland nun 13 Projekte im Bundesgebiet, die krisenfeste Stadtviertel zum Ziel haben. Darunter auch ein Projekt in Berlin, das sich die Seestadt als Vorbild genommen hat. Belebte Erdgeschoße Mit 250.000 Euro wird die Entwicklung eines "Erdgeschoss-Managements in Zentren und Geschäftsstraßen" in Berlin gefördert. Multifunktionalität, Nutzungsmischung, attraktive Angebote sowie Zusammenarbeit von Hauseigentümern, Geschäftsleuten und Nachbarschaften sind die Stichworte aus dem Repertoire der Quartiersentwicklung. Das Nutzungsmanagement in den Geschäftsstraßen soll den Leerstand abbauen und für gemeinsame Nutzungen in den Erdgeschoßen sorgen. Neuartig soll der „kuratierte“ Ansatz sein: Es gehe um koordinierte Nutzungen im Gebäude und darum, dass die Erdgeschoße für Belebung nach außen sorgen, erklärt Stadtplanerin Elke Plate, die seit 2001 in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin tätig ist.Einkaufsstraßenmanagement: Die Seestadt als VorbildIn der Seestadt als urbanem Labor der Smart City Wien seien modernste Technologien ausprobiert und intelligente Konzepte der Stadt der Zukunft genutzt worden, wie beispielsweise das Konzept der gemanagten Einkaufsstraße, so Plate. Daher stelle die Seestadt ein Vorbild für Stadtteile und Geschäftsstraßen in der Post-Corona-Stadt Berlin dar. Zum Artikel in der Berliner Woche: Senat gewinnt Wettbewerb für die „Post-Corona-Stadt“
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