Interaktive Karte

Autor*in

Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Veröffentlicht am 15.12.2020

leben | Gesundheit

Gemeinsam statt einsam im Lockdown – Die Seestadt fängt auf!

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und viele Bürgerinnen und Bürger blicken auf turbulente Monate zurück, die von Ausnahmezuständen geprägt waren. Noc...
Gemeinsam statt einsam im Lockdown – Die Seestadt fängt auf!
Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und viele Bürgerinnen und Bürger blicken auf turbulente Monate zurück, die von Ausnahmezuständen geprägt waren. Noch immer gilt es zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, wenn möglich, zuhause zu bleiben, menschliche Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und sich im Falle eines Risikokontakts in die Selbstisolation zu begeben. Doch was macht die Quarantäne mit dem eigenen Wohlbefinden? Menschen sind soziale Wesen Die Corona-Pandemie schürt zahlreiche Ängste, Sorgen und Unsicherheiten. Und was machen Menschen oft, wenn sie sich schlecht fühlen? Sie versuchen, sich mit anderen Menschen zu verbinden oder etwas zu unternehmen, um sich abzulenken - doch ausgerechnet diese beiden Hilfsstrategien funktionieren momentan nur bedingt. Von einem Tag auf den anderen sind Gruppenaktivitäten, Besuchs- und Ausgehmöglichkeiten, sowie der reale Kontakt zu KollegInnen, MitschülerInnen, FreundInnen und Familie weggebrochen. Dabei sind Menschen soziale Wesen: Kontakte geben Halt, Geborgenheit und Sicherheit. Besonders in der kalten Jahreszeit fehlt es, sich drinnen mit FreundInnen und Familie aufhalten zu können. Gefühle der Einsamkeit Von der Isolation durch Quarantäne und Lockdown sind in diesem Jahr alle Menschen betroffen. Doch insbesondere Risikogruppen, ältere Menschen, aber auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Alleinstehende sowie Alleinlebende leiden unter dem Wegfall sozialer Begegnungen und Gespräche im Alltag. Auch Personen, denen es schwer fällt, soziale Kontakte zu halten oder die generell nur wenige Kontakte pflegen, sind besonders häufig von Einsamkeit betroffen. Sich einsam und allein zu fühlen, kann dabei schnell zur Belastungsprobe für Betroffene werden. Einsamkeit macht krankMenschliche Nähe ist essentiell. Doch bereits vor der Corona-Pandemie stieg die Anzahl der Menschen, die sich einsam fühlen, insbesondere in Großstädten und im Alter. Dabei hat Einsamkeit auch gesundheitliche Auswirkungen und Kontaktarmut kann genau so belastend sein wie Geldprobleme. So sinnvoll das Kontaktverbot zur Bekämpfung des Virus auch ist, das andauernde Gefühl der Einsamkeit kann zu langfristigen seelischen Problemen führen. Gemeinsam statt einsamDaher ist es besonders wichtig, mit diesen Gefühlen nicht alleine zu bleiben. Niemand muss sich dafür schämen, sich einsam zu fühlen - das Bedürfnis nach sozialen Bindungen ist normal und Einsamkeit ist kein Makel! Diese Tipps können helfen, wenn man sich einsam fühlt:  Finden Sie Gleichgesinnte: Vielen Menschen geht es gerade ähnlich. Vielleicht können sich NachbarInnen gegenseitig entlasten, schon kurze Gespräche im Hausflur können helfen. Oft gibt es im eigenen Bezirk Initiativen und Gruppen, Menschen zusammenzubringen. Wenden Sie sich hierfür direkt ans Stadtteilmanagement der Seestadt. Im Internet oder durch Zeitungsannoncen gibt es außerdem zahlreiche Möglichkeiten, sich mit Menschen zu vernetzen, die Kontakte suchen. Telefonieren, Chatten & Briefe schreiben: Zwar kann digitaler oder schriftlicher Kontakt das Treffen mit FreundInnen und Familie nicht komplett ersetzen, jedoch ist es wichtig, weiter regelmäßig mit nahestehenden Personen zu sprechen und im Austausch zu bleiben. Auch alte Kontakte können aufgefrischt werden. Falls Ihnen etwas auf dem Herzen liegt, vertrauen Sie sich Menschen in Ihrem Umfeld an. Isolieren Sie sich nur räumlich, nicht emotional.Routine schaffen: Strukturieren Sie Ihren Tagesablauf. Stehen Sie zur selben Zeit auf, essen und trinken Sie regelmäßig und versuchen Sie neben Arbeit und Betreuungspflichten auch Erholungsphasen und Freizeitaktivitäten, die Ihnen gut tun, fix einzuplanen. Vielleicht schaffen Sie es sogar, ein neues Hobby in Ihren Alltag zu integrieren, welches Sie erfüllt. Entspannung und Akzeptanz: Besonders, wenn es gerade nicht gut läuft und Ängste und Sorgen aufkommen, können Atem- und Entspannungsübungen helfen. Im Internet finden sich eine Vielzahl an kostenlosen Angeboten. Auch Sport und Spaziergänge an der frischen Luft entspannen Körper und Geist. Zur Entspannung gehört auch die Akzeptanz eigener Gefühle. Wenn man Gefühle der Einsamkeit annehmen lernt, ist es leichter, mit ihnen umzugehen. Jeder fühlt sich mal allein!  Hotlines und psychologische Beratung: Es gibt zahlreiche telefonische Beratungsangebote, an die man sich rund um die Uhr mit den eigenen Sorgen wenden kann. Die Personen am anderen Ende der Leitung haben ein offenes Ohr für Sie und können Wege aus der Einsamkeit aufzeigen und bei der Bewältigung von häuslicher Isolation helfen.  Wird das Gefühl der Einsamkeit zu bedrückend oder fällt Ihnen der Kontakt zu Menschen sehr schwer, zögern Sie nicht, sich professionelle Hilfe zu suchen! Hilfe in der Seestadt finden Sie bei:Ihrem Hausarzt / Ihrer HausärztinPsychiaterInnenDr. Beate Wally Klinischen PsychologInnenMag. Silvia WeissgramMag. Daniela GeneweinPsychotherapeutInnenSonja RussGerhard Steiner, MScMag. Thomas Mayrhofer Ing. Karl Eigel Nina Schneeberger, BEd Mag. Sylvia KosekMA11 - FamilienzentrumMA40 - SozialamtWichtige Links zu Hilfsangeboten während der Coronakrise finden Sie hier. gemeinsam gesund ist das Netzwerk zur Förderung der Gesundheit in der Seestadt unter der Projektleitung von Wimmer-Puchinger Strategic Health Consulting und soll die Zusammenarbeit lokaler GesundheitsdienstleisterInnen stärken. Mehr als um Krankheitsbehandlung geht es dabei um Gesundheitsförderung und Vorbeugung. Zu den Gesundheitspartnern gehören unter anderem das Stadtteilmanagement der Seestadt, Wien 3420, die Seestadt Apotheke, der Turnverein Seestadt und das Gesundheitszentrum Seestadt. Gefördert wird das Netzwerk durch die Wiener Gesundheitsförderung (WIG). Weitere Informationen unter https://gemeinsam-gesund-seestadt.at/.  © gemeinsam gesund – das gesundheitsnetzwerk seestadt
# Ähnliche Stories
Sänger auf der Bühne des DOCK Seestadt
© Luiza Puìu
leben | Kultur | öffentlicher Raum

Feiern, erleben, bewegen: Kultursommer in der Seestadt

Ob Musik, Theater oder Bewegung am See, ein Fest quer durchs Grätzl oder ein Tag, der dem Sport gehört – auch im Spätsommer lädt die Seestadt bei diesen und vielen weiteren Gelegenheiten zum Dabeisein und Mitmachen ein.

Terrasse für Nachbarschaft DOCK Seestadt mit Grätzlrad davor
© Daniela Panknin
leben | Kultur | Nachbarschaft | Sport

Sommer am DOCK: Das passiert noch bis in den September hinein

Der Sommer ist noch lange nicht vorbei: Auf der Terrasse am DOCK Seestadt – der Impulsnutzungsfläche am Zaha-Hadid-Platz – gibt es auch in den kommenden Wochen einiges zu erleben. Der temporäre Ort für alle verbindet Kultur, Bewegung und Nachbarschaft und lädt in den nächsten Wochen zum Vorbeikommen, Mitmachen und Verweilen ein.

Muschel in menschlicher Form mit Händen, Füßen und Gesicht, sowie Tasche, Schuhen und Lupe auf einem Steg vor einem Sie.
© Luiza Puiu, KI generiert
leben | Familie**

ABGESAGT: Abenteuer Seestadt - Shelly geht wieder auf Tour

Aufgrund der aktuellen Hitzewelle muss die Tour leider verschoben werden.

Jugendliche sitzen in einem Halbkreis und blicken auf eine Person, die eine Erklärtafel in den Händen hält
© Boban Ilievski
leben | Stadtentwicklung

Jugendliche erkunden bei der Seestadt-Challenge die Stadt der Zukunft

Wie funktioniert eine Stadt der kurzen Wege? Was macht die Seestadt besonders lebenswert? Und was bedeutet eigentlich das Schwammstadtprinzip? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich drei Schulklassen aus der Seestadt und der Umgebung bei der Seestadt-Challenge kurz vor den Sommerferien.

KI-generiertes Bild von einer farbigen Lichtprojektion mit einem Overheadprojektor an eine Hauswand
© KI generiert
leben | Nachbarschaft

Gestalten Sie eine faszinierende Lichtchoreografie!

Wir suchen neugierige Seestädter*innen, die Lust haben, bei der SeeLightNight am 12. November 2026 eine kleine Lichtershow mit Overheadprojektoren zu gestalten.

Menschen trainieren Animal Flow auf einer Outdoor-Bühne an einem See
© Julia Beck
leben | Nachbarschaft

Von Gartenworkshops bis Uno-Turnier: Sechs Ideen werden durch das Nachbarschaftsbudget möglich

Die Jury hat im Juni jene sechs Ideen ausgewählt, die noch bis zum Ende des Jahres umgesetzt werden.

Unterschiedliche Sportartikel, Spielsachen und Schulutensilien auf einem Holztisch. Eine Frau hält ein grünes Spielzeugauto in den Händen.
© Julia Beck
leben

Seestädter Loop am 17. Juli 2026: Sport, Spiel & Schulsachen kostenlos tauschen, schenken oder reparieren

Nachhaltig handeln, Ressourcen schonen und dabei Geld sparen: Der nächste Seestädter Loop findet bei Schönwetter am 17. Juli von 14:30 bis 18:30 Uhr in den Räumen für Nachbarschaft ZIA und HEDI statt. Kostenlos getauscht, verschenkt oder repariert werden können gut erhaltene Gegenstände für Bewegung, Freizeitspaß, Spiel und den Schulalltag.

Frau, die Kleidung vor einem Spiegel anprobiert
© Julia Beck
leben

Das war der 1. Seestädter Loop: Tauschen, Reparieren und Neues aus Altem schaffen

Der 1. Seestädter Loop am 29. Mai 2026 hat gezeigt, wie lebendig Kreislaufwirtschaft sein kann. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, kostenlos Kleidung zu tauschen, weiterzugeben und damit Kleidung, Schuhen und Accessoires ein zweites Leben zu schenken.

Alles was es AKTUELL rund um den asperner See zu wissen gibt!
leben | Nachbarschaft | Naherholung | öffentlicher Raum

Alles was es AKTUELL rund um den asperner See zu wissen gibt!

Der asperner See in der Seestadt - für viele Bewohner*innen ist dieses kühle Juwel zweifellos das Highlight ihres Stadtteils. Damit der See auch weiterhin ein schöner und sicherer Naherholungsort bleibt, haben wir für Sie einige hilfreiche Tipps zusammengefasst!

Temporäre Verkehrsmaßnahmen Seestadt Triathlon 2026
leben | besuchen | Mobilität

Temporäre Verkehrsmaßnahmen Seestadt Triathlon 2026

Schwimmen, Radfahren, Laufen: Die Seestadt wird zur Triathlon-Strecke. Am 3. und 4. Juni findet der Seestadt Triathlon statt. Damit alle Bewerbe sicher über die Bühne gehen können, kommt es rund um die Strecken zu temporären Verkehrsmaßnahmen.