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Wien 3420 AG

Veröffentlicht am 13.01.2023

leben | unternehmen

Gemeinsam produktiv sein

Diesen und weitere spannende Artikel lesen Sie online in der aktuellen Ausgabe des Magazins workflow.Die Coworking Spaces in der Seestadt sind mehr als nur A...
Lakefirst Coworking in der Seestadt
© Luiza Puiu
Diesen und weitere spannende Artikel lesen Sie online in der aktuellen Ausgabe des Magazins workflow.Die Coworking Spaces in der Seestadt sind mehr als nur Arbeitsplätze. Hier wird genetzwerkt, entwickelt, organisiert.Von Thea SteinOb Freelancer, Einzelunternehmer oder Angestellte mit Home-Office-Tagen: Viele von ihnen schätzen es, nicht daheim im stillen Kämmerlein oder in einem teuer gemieteten Einzelbüro zu sitzen, sondern Coworking Spaces zu nutzen. Ob dabei der Wunsch sich auszutauschen im Vordergrund steht, die Büroinfrastruktur und schnelles Internet oder einfach nur der Arbeitsplatz außerhalb der eigenen vier Wände locken, immer mehr flexible Gemeinschaftsbüros ermöglichen dies. Und in Zeiten, in denen man durch die Pandemie die Nähe des Arbeitsplatzes zur Wohnung schätzen gelernt hat, denken noch mehr Menschen über Coworking nach als zuvor. Auch größere Unternehmen suchen oft händeringend nach top ausgestatteten Räumen für temporäre Team-Projekte. In der Seestadt gibt es mit Lake1st, andys und Seestern Aspern inzwischen drei Anbieter mit unterschiedlichen Konzepten. Was sie eint? Top-Noten in Sachen Nachhaltigkeit, viel Atmosphäre und die Einsicht, dass der Standort und ihr Business von Kooperation mehr profitieren als von Konkurrenzkampf. Im lokalen Unternehmensnetzwerk ziehen sie alle an einem Strang.Gemeinsame Veranstaltungen. Lake1st ist in die Baugruppe Seeparq eingebettet und liegt kaum drei Gehminuten von der U2-Station Seestadt entfernt am Eva-Maria-Mazzucco-Platz – nur einen Steinwurf vom Seepark und See – mehr als neun Hektar beste Naherholung. Auf rund 1000 Quadratmetern findet man Open Spaces ebenso wie unterschiedlich große, private Räume. Insgesamt bietet das 2021 eröffnete Lake1st heute rund 120 Arbeitsplätze. Hinzu kommen Meeting-Räume und ein Veranstaltungssaal. Buchbar ist, was gebraucht wird: von wenigen Stunden im Flex-Space-Modell bis zu 24/7. Auch Externe können sich für Workshops einmieten. „Wer zu uns kommt, schätzt diese Flexibilität ebenso wie die Ausstattungsqualität. Wir bieten Frischluft in allen Büros in einem sommers und winters angenehmen Passivhaus mit attraktiven Terrassen, die auf unseren hauseigenen Ökoschwimmteich im Garten schauen“, beschreibt Betreiber und Entwickler Fritz Oettl. Auch Monika Lauscher ist unter den Nutzerinnendes Lake1st: „Ich finde es schön, selbstständig zu sein, aber nicht den ganzen Tag allein zu arbeiten. Ein gemeinsames Mittagessen oder die Kaffeepause schätze ich ebenso wie die Möglichkeit, jemanden zu fragen, wenn ich mal wo anstehe. Ich finde hier oft jemanden, der mir weiterhelfen kann.“ In den Pausen kommt sie gern in die große Lounge oder die Küche mit Blick auf die frisch begrünte Fußgängerzone im Quartier. „Ich mag, dass nur mein Business-Ich hier ist und dieses nicht mit dem Privaten vermischt wird. Ich genieße es, ins Büro zu gehen, um ungestört zu arbeiten, aber nah an meinem Zuhause zu sein. Für mich ist es das Beste aus zwei Welten.“ Die Betreiber des Lake1st fördern den Austausch von Unternehmern aus der näheren Umgebung. So gab es bereits Afterwork-Treffen, wo Business und Bier gut zusammenpassten, jetzt wird die gemeinsame Weihnachtsfeier geplant. Auch Kulturveranstaltungen fanden bereits statt und als man die Bilder ukrainischer Künstlerinnen und Künstler nicht nur im Haus aufbewahrte sondern auch begeistert aufhängte, kam die Idee einer Lake1st Pop-up-Galerie. Die Eventräume können zum Nachbarschaftstarif auch für Kindergeburtstage oder Feiern gemietet werden. Kürzlich nahmen einige Coworker aus dem Lake1st gemeinsam an der „Was hackelst du“-Tour teil, die Jugendliche bei der Berufsorientierung unterstützen soll. Vielleicht waren ja zukünftige Nachbarn dabei?Im Verein arbeiten. Auf familiär und flexibel setzt der Seestern Aspern, eine Bürogemeinschaft von mehreren EPU und Kleinunternehmern. Diese ist vereinsbasiert, nicht gewinnorientiert organisiert und hat aktuell neben einem privaten Büro neun Plätze sowie Küche, Besprechungs- und Multifunktionsraum. Von den Schreibtischen sind aktuell noch wenige frei. Die Mieter haben rund um die Uhr Zutritt: „Wir haben unterschiedliche Pakete, von der bloßen Firmen-Postadresse bis zum Schreibtisch für sich allein rund um die Uhr samt Schließfach. Die meisten teilen sich den Tisch mit einem Zweiten, dabei können beide 30 Stunden pro Woche hier arbeiten – und wir unterstützen auch bei der Organisation“, sagt Roland Genewein vom Seestern. „Weil wir kleiner sind, sind wir auch besonders flexibel.“ Die Ursprungsidee der Betreiber, die alles ehrenamtlich machen, war es, Wohnen und Arbeiten ideal zu verbinden. So sind im Seestern die meisten Nutzer aus der nächsten Umgebung. Keine zwei Gehminuten entfernt sind der beliebte Hannah-Arendt-Park und die Einkaufsstraße und damit Schulen, Kindergärten und mehrere gemütliche Lokale zum Entspannen. Neuzugang. Der jüngste Anbieter für Coworking in der Seestadt ist eine „Filiale“ von andys, an sechs Standorten in Wien und einem in St. Pölten vertreten. Andys im HoHo Wien, dem zweithöchsten Holzhochhaus der Welt direkt am Seepark, wurde im September eröffnet. Auf aktuell 600 Quadratmetern Bürofläche findet man Einzelarbeitsplätze, eine Meeting-Event-Zone und Veranstaltungsräume. Durch den Innenausbau mit heimischer Fichte und die elegante Einrichtung besticht andys mit einer außergewöhnlichen Arbeitsatmosphäre. Das Fitnessstudio Gate 9 Health Club im Haus ist ein zusätzliches Goodie. Theoretisch kann man, wenn man sich einmal eingebucht hat, in allen Standorten einen Schreibtisch flexibel nutzen. Die meisten User entscheiden sich jedoch für eines der Büros, so Marcus Weixelberger von andys. Vom stundenweisen Einmieten und Zehnerblock bis zum eigenen Raum ist alles möglich, Snacks, Getränke und die Nutzung des Meeting-Raums sind inkludiert. Durch die Nähe zur U-Bahn-Station möchte man, so Weixelberger, nicht ausschließlich User aus der Seestadt ansprechen: „Wir möchten ein Umdenken anstoßen: Nicht, dass man vom Grünen zum Arbeiten in die Stadt fährt, sondern dass man aus den inneren Bezirken dorthin fährt, wo das Naherholungsgebiet buchstäblich vor der Tür ist. Denn in dieser Atmosphäre und mit Blick auf den See lässt es sich bestimmt viel produktiver arbeiten als anderswo.“Lake1st. Arbeiten mit höchstem Wohlfühlfaktor. Eva-Maria-Mazzucco-Platz 2, 1220 Wien andys. 600 Quadratmeter Bürofläche am See. Janis-Joplin-Promenade 26, 1220 Wien Seestern Aspern. Coworking im Verein. Gisela-Legath-Gasse 5/1, 1220 Wien
HoHo Wien
© Luiza Puiu
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Ein Patient sitzt auf einer Liege mit einem Ball in der ausgestreckten Hand, der Therapeut steht vor ihm und zeigt ihm die Übung vor
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Menschen & Unternehmen der Seestadt: tech2people Therapiezentrum

Zu Besuch bei Isolde Schurz-Klee – und an einem Ort, an dem Bewegung neu gelernt wird.

Nachbarschaftsraum Hedi
© Luiza Puiu
leben | Nachbarschaft

Wie bucht man die Räume für Nachbarschaft?

Schon mal von HEDI und ZIA gehört? Das sind die beiden Räume für Nachbarschaft in der Seestadt, die Sie ganz einfach mieten können. Wir zeigen Ihnen wie.

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Wie bewegen sich Senior*innen durch die Seestadt? TU-Studie zur Mobilität im Alter startet

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Stadtteilmanagement: Wir holen unsere Angebote vor den Vorhang

Wir, das Stadtteilmanagement Seestadt aspern, sind mehr als nur eine Anlaufstelle – wir sind ein Ort, an dem man sich begegnet, vernetzt, informiert und Unterstützung für eigene Ideen erhält. Was das konkret bedeutet, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Portraitbild von Ulrike Grabmair
© Ulrike Grabmair
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Menschen & Unternehmen der Seestadt: Ulrike Grabmair

Im März stellen wir Ihnen Ulrike Grabmair vor. Sie ist Diplom-Lebensberaterin und Trauerbegleiterin und unterstützt Menschen in der Seestadt.

Baustellen-Update Seestadt 2026
Baustelleninfos | Stadtentwicklung | leben

Baustellen-Update Seestadt 2026

Es wird ordentlich gebaut in der Seestadt. Im Quartier Seecarré werden Wasserleitungen verlegt. An den Seeterrassen starten Bauvorbereitungen, auch am und um den Nelson-Mandela-Platz wird weitergearbeitet. Im Süden wächst der Rohbau der Zentralberufsschule in die Höhe, während die Takeda-Baustelle schon in die Zielgerade eingebogen ist. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick.

Platz in der Seestadt mit Bäumen und Passanten, die durch das Bild gehen.
© Daniel Hawelka
leben | Kultur | Nachbarschaft | wohnen

Pionierinnen-Grätzltour in aspern Seestadt

Der Frühling ist von Veränderung und Neubeginn geprägt. Unter diesem Motto steht auch unsere Grätzltour: Mit einem Blick auf die Leistungen von Pionierinnen und die Neuanfänge in ihren Biografien spazieren wir gemeinsam durch die Seestadt.

Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

Im Jänner 2026 ist ein neues Team in das Stadtteilmanagement-Büro eingezogen und mitten in der Seestadt angekommen.

Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu
leben | Stadtentwicklung | Gastronomie

Kulinarisches Angebot in aspern Seestadt wächst weiter

Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil

Bild der winterlichen Seestadt von Süden aus mit Fokus auf den zugefrorenen See.
© Wien 3420 AG
leben | Nachbarschaft | öffentlicher Raum

Eis am See: Warum Vorsicht lebenswichtig ist

Der zugefrorene See in der Seestadt wirkt im Winter oft idyllisch – und täuscht dabei eine vermeintliche Sicherheit vor. Trotz anhaltender Minusgrade ist das Eis nicht überall tragfähig.