Baustammtisch 2026
Austrian Standard lädt zum Baustammtisch 2026 ein, bei dem gemeinsam die Klimaresilienz des Bausektors und die Bedeutung von Standards für eine erfolgreiche Umsetzung beleuchtet werden.
Klimabedingte Extremereignisse wie Hitze, Starkregen, Hagel und Sturm verändern die Anforderungen an Planung, Bau und Betrieb grundlegend. Klimaresilienz bedeutet heute nicht mehr einzelne Maßnahmen umzusetzen, sondern Gebäude, Quartiere und Städte so zu gestalten, dass sie langfristig funktionsfähig bleiben.
Der Baustammtisch 2026 widmet sich der Frage, wie Klimaextreme frühzeitig mitgedacht werden können, damit Bauwerke strukturell resilient werden. Im Mittelpunkt stehen drei Ebenen, die nur im Zusammenspiel von Forschung, Praxis und Normung wirksam werden:
- Stadt & Quartier: Green-Blue Infrastructure als strategische Grundlage klimaresilienter Entwicklung.
- Kommunen: Lösungen für große Städte und kleine Gemeinden unter realen Rahmenbedingungen.
- Gebäude: Werkzeuge für thermischen Komfort, sicheren Betrieb und robuste Systeme im Bestand.
Deutlich wird: Normen sind zentrale Instrumente, um Wissen in praxistaugliche, skalierbare Lösungen zu übersetzen. Der Baustammtisch zeigt, wie dieses Zusammenspiel bereits funktioniert – und wo Weiterentwicklung notwendig bleibt, um klimaresilientes Bauen zum Standard der Zukunft zu machen.
Robert Grüneis, Vorstand der Wien 3420 AG, wird im Rahmen des "Panel Talks: Klimaresilienz umsetzen: Zwischen Planung, Systemen und Normen" über Erfahrungen und Vorhaben aus der aspern Seestadt sprechen.
Programm
| 15:30 Uhr | Ankommen & Registrierung |
| 16:00 Uhr |
Begrüßung & Eröffnung |
| 16:05 Uhr |
Keynote: Bauen unter Klimastress. Green Blue Infrastructure im Quartier 52° Nord |
| 16:45 Uhr |
Innovationsimpuls: Von der Messung zur Maßnahme: Wie Daten und Digitalisierung Klimaresilienz ermöglichen |
| 17:00 Uhr | Panel Talk: Klimaresilienz umsetzen: Zwischen Planung und Normen
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| 18:00 Uhr | Ende und Get-Together |