16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Was bedeutete es früher, ein Bub zu sein – und was bedeutet es heute?
„Buben weinen nicht“, „Sei stark!“, „Ein echter Mann kennt keinen Schmerz“: Viele Männer sind mit solchen oder ähnlichen Botschaften aufgewachsen. Vorstellungen davon, wie Buben sein sollen, prägen Kindheit und Jugend – und verändern sich zugleich mit der Gesellschaft.
In diesem Workshop werfen wir gemeinsam einen Blick zurück und nach vorne: Welche Freiheiten und welche Grenzen hatten Buben früher? Welche Erwartungen wurden an sie gestellt? Was hat sich bei Familie, Schule, Freundschaft, Gefühlen, Körper, Sexualität und Berufswünschen verändert? Und mit welchen neuen Herausforderungen wachsen Buben heute auf – etwa durch Social Media, digitale Welten und neue Vorstellungen von Männlichkeit?
Ausgehend von persönlichen Erinnerungen, Bildern, Geschichten und gesellschaftlichen Entwicklungen kommen wir miteinander ins Gespräch. Was brauchen Buben heute, um selbstbewusst, fürsorglich, respektvoll und mit vielfältigen Möglichkeiten aufzuwachsen?
Philipp Leeb ist der Gründer von poika - Verein zur Förderung gendersensibler Bubenarbeit in Erziehung und Unterricht, er arbeitet für poika mit Kindern und Jugendlichen sowie Multiplikator*innen im pädagogischen Bereich und unterstützt/netzwerkt im Bereich der Gewaltprävention und gendersensiblen Arbeit.
Anmeldung unter: seestadtaspern@buechereien.wien.gv.at