Garagen mit dem Plus für die Nachbarschaft

21
Jun
aspern Die Seestadt Wiens wächst und mit ihr der Bedarf an neuen Freiräumen. Flexibel und vielfältig bespielbar sollen sie sein, inspirierend und vor allem so offen wie möglich. Das Planungsteam der Seestadt hat dazu Garagen neu gedacht und sie mit einem smarten Plus versehen: Ab sofort öffnen die ersten Räume für nichtkommerzielle Zwecke in der Sockelzone des Parkdecks Seepark ihre Türen. Inspirationen für ihre neueste Innovation holt sich die Wien 3420 AG unter anderem vom New York der 1960er.
 
Eine Stadt braucht Freiräume, damit nichtkommerzielle Aktivitäten Platz finden und die Menschen zusammenbringen können. aspern Die Seestadt Wiens ist heute zu rund einem Viertel errichtet – mit bald 7.000 Bewohnerinnen und Bewohnern und knapp 2.000 Menschen, die hier arbeiten. Schon vor dem Einzug der ersten Pioniere 2014 haben zahlreiche Vereine, Gruppen und Initiativen von der Wien 3420 aspern Development AG zur Verfügung gestellte temporäre Räume wie Flederhaus oder FABRIK genutzt. Hinzu kommen die vielen bespielbaren Zonen im Straßenraum, auf Plätzen und in Parks, die Nichtkommerziellem Raum geben.

 
Das neue Raum-Zeitalter in der Seestadt macht Garagen zu sozialen Multitaskern

Mit Juni 2018 startet die Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 AG mit ihre Freiraumstrategie neu durch: Im Parkdeck Seepark an der Sonnenallee – errichtet von der STRABAG am Baufeld J12 – stehen ab sofort mehrere Impulsräume im Erdgeschoß für Kunst, Kultur, innovative Ideen und Nachbarschaftsaktivitäten zur Verfügung. Davon wird einer vom Stadtteilmanagement Seestadt betrieben, das ihn für eigene Angebote nutzt oder Seestädter Gruppen zur Verfügung stellt. In einem weiteren Raum lädt das seeLab ins Forschungs- und Entwicklungslabor für Medienkunst ein.

„Damit gehen wir einen innovativen Weg, der genau in die Seestadt-Strategie passt: Wir verbinden Funktionen, um Mehrwert für alle zu schaffen. Dabei denken wir Freiraum weiter, als in der Stadtplanung üblich. Die Erdgeschoßzonen sind für uns ein wichtiger Bestandteil dieses erlebbaren öffentlichen Raums“, knüpft Wien 3420-Vorstand Alexander Kopecek an die Planungsprinzipien der Seestadt an. Die kaufmännische Lösung: Die Entwicklungsgesellschaft erhält von den Bauträgern die Räume im Edelrohbau zur Verfügung gestellt.

Ein Masterplan, der improvisieren kann

„Gerade gemeinnützige Aktivitäten und private Initiativen suchen in der Regel robuste Räume ohne Konsumzwang, die günstig sind und wo man auch mal lauter werden kann. An Orten mit langer Geschichte sind das oft alte Industriegebäude oder Gewerbeflächen. In einer neuen Stadt in Entwicklung, in der jedes Gebäude erst gebaut und neu finanziert werden muss, braucht es da kreative neue Zugänge“, so der leitende Städtebauer Peter Hinterkörner, der nach Ideen suchte, wie im Rahmen des Seestadt-Masterplans solche Freiräume geschaffen werden können. Fündig wurde er eben in den Sockelzonen der Hochgaragen. Inspiriert hat die Seestädter unter anderem die Journalistin Jane Jacobs, die im New York der 1960er für die Sanierung abgewohnter Quartiere mit alter Bausubstanz kämpfte, weil sie den Wert offener Freiräume erkannt hatte.
 

Bis bald in der Garage!

Getestet werden die neuen Räume unterhalb des Parkdecks Seepark noch vor Sommerbeginn – u.a. ab dem 25. Juni mit der Wettbewerbsausstellung Forum am Seebogen.
Schon davor, am 22. Juni, startet die Nutzung mir Multimedia-Kunst: Im Rahmen des Wir Sind Wien-Festivals wird der temporäre Kinosaal des Filmmuseums Wien eröffnet, der bis 6. Juli private Filme zeigt. In einem weiteren Lokal lädt das seeLab zur Blockparty.
Infos zur Ausstellung und allen anderen Veranstaltungen: https://www.aspern-seestadt.at/kalender
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Presseaussendungen 2019

17
Mai

aspern Seestadt bringt die CityChanger zur Urban Future-Konferenz in Oslo

Vom 22.–24.5. findet in Oslo die Urban Future Konferenz statt, bei der sich „CityChanger“ zu den Themen Mobilität, Raumplanung und Architektur, Leadership, Green Business und Innovation austauschen. Wien 3420 AG, ASCR, SES und aspern.mobil LAB werden die Seestadt als Urban Lab der Smart City Wien präsentieren.
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05
Apr

Zehn Ideen für nachhaltige Mobilität bereit zur Realisierung

Beim Ideenwettbewerb „Seestadt nachhaltig mobil“ waren BewohnerInnen und Interessierte aufgerufen, die Mobilität im Stadtteil aktiv mitzugestalten. Von 51 Einreichungen wurden am 29. März zehn Ideen prämiert, für deren Umsetzung 25.000 Euro aus dem aspern Mobilitätsfonds bereitstehen.
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08
Mrz

Perspektivenwechsel in der Seestadt: Neue Mitglieder im aspern Beirat

Verhaltensbiologin Elisabeth Oberzaucher und Architekt Andreas Kleboth neu im Team des Qualitätssicherungsorgans von aspern Die Seestadt Wiens.
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ExpertInnentalk mit den Siegern von StudioVlayStreeruwitz (v.l.n.r.): 
Robert Kniefacz/MA 19, Philipp Fleischmann/MA 21B, Heinrich Kugler/Wien 3420, Lina Streeruwitz, Gerhard Schuster/Wien 3420, Gabi Plank/Bezirksrätin Donaustadt, Bernd Vlay, Peter Hinterkörner/Wien 3420
22
Jan

„Coup am See“ in aspern Die Seestadt Wiens

Wo bis in den letzten Herbst hinein der als Materialzwischenlager aufgeschüttete SeestadtPIER das Nordufer des Sees säumte, entsteht die markante Waterfront von aspern Seestadt. Die Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs von StudioVlayStreeruwitz präsentierten bei der gestrigen Ausstellungsvernissage ihren Entwurf „Coup am See“.
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Presseaussendungen 2018

Visualisierung mit Blick auf das Quartier "Seeterrassen"
20
Dez

aspern Die Seestadt Wiens plant weiter: Wettbewerb zum Quartier „Seeterrassen“ abgeschlossen – Ausstellung im Jänner

Im November 2018 wurde mit dem Abschluss des städtebaulichen Wettbewerbs für das Quartier „Seeterrassen“ die nächste Planungsstufe in der Entwicklung von aspern Die Seestadt Wiens gezündet. Das Siegerteam – bestehend aus Studio Vlay Streeruwitz und Carla Lo Landschaftsarchitektur – setzte sich unter insgesamt zwölf Einreichern durch.

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11
Dez

Warten auf Vögel VII/2: Diese Nistkästen regen zum Nachdenken an

Drei überdimensionale Nistkästen aus Holz, die vor rund einem Jahr plötzlich entlang der Seestadtstraße standen, beschäftigten über die vergangenen Monate viele. Sie haben eine Botschaft und sind das Werk des Künstlers Josef Bernhardt, dessen Langzeitprojekt „Warten auf Vögel“ zum Nachdenken anregt.
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