Liz Christy Pfad – seht her, wie die Seestadt grünt und blüht!

Kategorien: Freiraum + Naherholung, Nachbarschaft + Mitmachen
Postet am: 20.12.2020
von Stadtteilmanagement Seestadt aspern
Ab sofort kann der „Liz Christy Pfad“ in der Seestadt bestaunt und begangen werden. Der „Liz Christy Pfad“ ist ein Rundweg, der mit elf essbaren Stationen durch den Südosten der Seestadt führt. Mit dabei sind Gemeinschaftsgärten, gemeinschaftlich gepflegte Hochbeete, Obstbäume zur freien Ernte, Wildgehölze mit essbaren Früchten, gemeinschaftlicher Kompost und vieles mehr. Ausgewählt wurden die Stationen nach den essbare-Stadt-Kriterien: im öffentlichen Raum, für alle zugänglich und/oder partizipativ entstanden, essbar und/oder grün. Die Stationen sind beschildert und auf diesem Übersichtsplan verortet. Sehen Sie selbst!

Aber wer war Liz Christy?

Liz Christy prägte 1973 den Begriff des „Guerilla Gardening“ mit dem ersten Community Garden in New York. Mit Freunden gemeinsam setzte sie damals die Samen für die Bewegung „gemeinschaftliches Begrünen von Brachflächen“. Noch heute gibt es den Liz Christy Community Garden und nun einen auch einen Liz Christy Pfad in der Seestadt in Wien. 
 
Ein Übersichtsplan befindet sich direkt neben „United in Cycling“ (Wangari-Maathai Platz), ein zweiter hängt am Flederhaus bei der U-Bahn-Station Seestadt, Ausgang „Seestadtpromenade“.

Verein SeeStadtgrün –Mehr Natur in die Stadt

Der Verein SeeStadtgrün bemüht sich um vielfältige Begrünungsinitiativen in der Seestadt und möchte das Wohnumfeld der Seestädter*innen in gemeinsamer Arbeit bunter und lebendiger machen. 
 
Haben Sie Fragen? Wollen Sie selbst ein Projekt starten und brauchen Unterstützung?
Dann melden Sie sich unter: info@seestadtgrün.at

Essbare Seestadt 

Der Verein SeeStadtgrün ist aus dem Forschungsprojekt essbare Seestadt entstanden. Mit der Beteiligung der Seestädter*innen, Workshops und dem nötigen Fachwissen war das Forschungsteam die letzten drei Jahre (2018-2020) tatkräftig am Werk. Denn viele Menschen wollen städtisch-modern und im Grünen wohnen, dort gemeinsame Räume gestalten, die Hände in die Erde stecken, Pflanzen säen, pflegen und ernten. Aus dieser Beobachtung heraus entstand das Forschungsprojekt ‘essbare Seestadt’, denn „wir sind der Meinung, dass grüne und essbare Stadtviertel ohne große finanzielle Ausgaben und Verwaltungsaufwand gemeinschaftlich geschaffen werden können“.
 
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