SMART CITY WIEN

Die Stadt fürs Leben!

Wien setzt einen epochalen Veränderungsschritt. Die Smart City Wien Rahmenstrategie ist die Antwort auf aktuelle, globale Herausforderungen und definiert die Politik für die nächsten Jahrzehnte. Weil Wien seit Generationen „smart“ handelt, sind wir heute schon einer der weltweit besten Plätze zum Leben. Das soll so bleiben. Jetzt geht es darum, aktuelle Herausforderungen wie Klimaschutz oder den ungebrochenen Run auf die Städte zu managen.

Seit 2011 läuft ein von Bürgermeister Michael Häupl initiierter Prozess, der nun in diese „Smart City Wien Rahmenstrategie“ mündet. Diese wurde nun am 25. Juni 2014 im Wiener Gemeinderat beschlossen.

Mehr Informationen zu Smart City Wien finden Sie hier! 

(c) smartcitywien

Smart City

Die intelligente Stadt ist nachhaltig und macht das Leben einfach

Klimaschutz und Energieversorgung gehören zu den großen urbanen Themen. Die Stadt Wien hat deshalb die Initiative Smart City Wien ins Leben gerufen, die Strategien für alle Bereiche des städtischen Lebens entwickeln soll und zukunftsweisende Forschung fördert und vernetzt. Die Bandbreite reicht von Infrastruktur, Energie, Mobilität und Informations- und IKT bis hin zur gesamten Standortentwicklung. Smart City Wien steht für die „intelligente Stadt“, für innovative Lösungen und den bewussten, verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. aspern Die Seestadt Wiens steht für Ganzheitlichkeit in der Stadtentwicklung und wird im Rahmen von Smart City Wien zum Labor für das künftige Stadtleben. Die Forschungsgesellschaft “Aspern Smart City Research GmbH & Co KG“ mit Sitz im aspern IQ nutzt die Seestadt als „Living Lab“. 

 

Die Baustelle mit Köpfchen

Die Baustelle mit Köpfchen

Intelligent bauen heißt Ressourcen schonen. Schon von Projektbeginn an war es Ziel der Seestadt, die Auswirkungen des Bauvorhabens auf Mensch und Umwelt so gering wie möglich zu halten. Was die Seestadt-Baustelle von anderen unterscheidet, lesen Sie hier!

Mehr

 

Gebäudequalität

aspern Die Seestadt Wiens muss den Anforderungen des Lebensstils des 21. Jahrhunderts ebenso gerecht werden wie den ambitionierten Energie- und Klimaschutzzielen der Stadt Wien. Der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt hat für das gesamte Projekt höchste Priorität. Gebäude in der Seestadt müssen daher nach dem TQB-Verfahren (Total Quality Building) der ÖGNB „bestehen“ und eine Mindestpunktanzahl von 750 von 1.000 möglichen Punkten erreichen. Neben Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Ausstattung sowie Gesundheit und Komfort werden auch Bereiche wie Energie und Versorgung sowie Baustoffe und Ressourceneffizienz bewertet.

In der ersten Bauetappe entstehen in der Seestadt neben Büro-, Dienstleistungs- und Produktionsgebäuden sowie einem Bildungsquartier auch 2.600 Wohnungen. Zusätzlich zu anderen Qualitätskriterien für den geförderten Wohnbau – wie Leistbarkeit und funktionale Durchmischung – wurde auch hier die Erreichung von ambitionierten Gebäudeenergiestandards in den Ausschreibungen verankert. Die Vergabe der Grundstücke an Bauträger ist an diese geknüpft.

 

Mit der Seestadt lernen - Wissensweitergabe

Projektarbeiten Green.Building.Solutions. 2012aspern Die Seestadt Wiens ist als Smart City auch "lernender Stadtteil" - hier werden innovative Stadt- und Gebäudetechnologien in der Praxis getestet. Daher ist das Stadtentwicklungsprojekt insbesondere auch für Studierende ein spannendes Forschungsfeld. Um diese Wissensweitergabe zu fördern, unterstützt die Wien 3420, Entwicklungsgesellschaft für die Seestadt, seit 2012 die Green.Building.Solutions Summer-University.

Jungen StadtplanerInnen aus aller Welt Einblicke in die Materie zu gewähren, ihnen ökologisches Know-how und bautechnische Expertise aus erster Hand zu vermitteln, aber auch ihre Ideen zu diskutieren und in die weitere Planung einfließen zu lassen - das sind die wesentlichen Ziele der Sommeruniversität. 

Sommeruniversität 2015Hinter der Green.Building.Solution stehen die OeAD-Wohnraumverwaltung, die Universität für Bodenkultur Wien sowie sechs weitere österreichische Universitäten und Fachhochschulen, der Dachverband Innovative Gebäude und das Austrian Institute of Technology.

Die OeAD Wohnraumverwaltung betreibt in der Seestadt auch ein Studentenwohnheim: Mit dem GreenHouse, dem ersten Nearly-Zero-Energy-Studentenheim weltweit - beweist die gemeinnützige Organisation also direkt vor Ort ihre Kompetenz im Bereich der nachhaltigen Bauweise.

 

Ausstellung: Die Zukunft der Stadt

Ausstellung: Die Zukunft der Stadt

Das Technische Museum Wien widmet sich in der Ausstellung "Die Zukunft der Stadt - weiter_gedacht_" den Anforderungen des Städtebaus der Zukunft. Im Zentrum der Ausstellung steht ein vom Ars Electronica Futurelab entwickeltes interaktives Modell der Seestadt. Mehr dazu!

Mehr